preloader image
16. April 2022

Eine Stelle, zwei top Bewerbende, das hilft bei der Entscheidung

Ein Bewerbungsprozess ist oft langatmig und braucht viel Geduld, Geld und Energie. Mit diesen Ressourcen sollten Sie so sparsam wie möglich umgehen und sich die Dinge weitestgehend vereinfachen. Wir von DasPersonal.ch zeigen Ihnen auf, anhand welcher Kriterien Sie sich zwischen zwei Top-Kandidaten entscheiden können.

Grundsätzlich ist es sehr erfreulich, wenn am Ende eines Bewerbungsverfahrens gleich zwei Wunschkandidaten übrigbleiben. Sie haben die Auswahl! Die Schwierigkeit liegt nun im Entscheidungsprozess.

Beziehen Sie folgende fünf Kriterien in Ihren Entscheidungsprozess ein:

  • Diversität im Team
  • Cultural Fit
  • Bonus-Skills
  • Teamfähigkeit
  • Motivation

1. Diversität im Team

Viele Personalverantwortliche machen unbewusst den Fehler, sich Leute ins Unternehmen zu holen, die ihnen selbst oder anderen Führungspersonen im Team ähneln. Dadurch entsteht zwar höchstwahrscheinlich ein harmonisches Miteinander, das aber in seiner Entwicklung stagnieren könnte. Stagnieren deshalb, weil der „frische Wind“ fehlt, die andere Perspektive, neue Ideen, kurzum, es fehlt an Diversität.

Überlegen Sie gut, welcher der beiden Kandidaten Eigenschaften, Erfahrungen oder Ideen mitbringt, die das Unternehmen bereichern und nach vorwärtsbringen könnten.

2. Der Cultural Fit

Der Cultural Fit besagt, wie gut ein potenzieller Arbeitnehmer ideell in das Unternehmen passen könnte. Favorisiert die Person flache Hierarchien, kurze Wege und einen offenen Umgang, oder fühlt sie sich mit traditionellen Strukturen und festen Regeln wohler? Wie ist Ihre eigene Unternehmensphilosophie?

Es braucht etwas Fingerspitzengefühl, um diese Inhalte herauszuarbeiten. Vielleicht funktioniert es über Hobbys, Erzählungen von früheren Arbeitsverhältnissen, oder der Frage nach dem idealen Arbeitsumfeld? Probieren Sie es aus, in den meisten Fällen werden Sie mehr Aufschluss über den Cultural Fit der Kandidaten erhalten und können dann entscheiden, welcher Kandidat besser punktet.

3. Die Bonus Skills

Wenn beide Kandidaten die Anforderungen an das Jobprofil erfüllen, könnten die Bonus Skills das Zünglein an der Waage sein. Verfügt ein Kandidat über Zusatzqualifikationen, die das Team bereichern könnten? Auch Soft Skills wie persönliche Fähigkeiten, Charakterzüge und Verhaltensweisen spielen hierbei eine wichtige Rolle, da soziale Kompetenzen enorm wichtig sind, sowohl für das Team als auch für die Kunden.

4. Die Teamfähigkeit

Die Teamfähigkeit gehört zwar auch zu den Soft Skills, sie spielt aber nach der Meinung von DasPersonal.ch eine besonders wichtige Rolle. Es könnte hilfreich sein, das Verhalten des Kandidaten jenseits des klassischen Bewerbungsgespräches auf den Prüfstand zu stellen. Beobachten Sie beispielsweise, wie sich der Kandidat bei einem Rundgang durch das Unternehmen gibt, wie er mit potenziellen Arbeitskollegen agiert. Im Nachgang können Sie die Arbeitskolleginnen nach ihrem Eindruck fragen, oder auch Personen, die nicht direkt am Bewerbungsgespräch beteiligt waren, aber den Kandidaten trotzdem kennenlernten, zum Beispiel am Empfang.

5. Die Motivation

Um abschliessend beurteilen zu können, wer sich am besten für die ausgeschriebene Stelle eignet, ist der Motivations-Check ein wichtiger Indikator. Welcher der beiden Kandidaten wirkt motivierter? Was sind die jeweiligen Beweggründe für die Bewerbung? Welcher Kandidat erscheint Ihnen interessierter und motivierter? Oft sind es nur kleine Hinweise, die einen Unterschied ausmachen. Das kann beispielsweise ein Dankesschreiben nach der ersten Gesprächsrunde sein oder eine besonders gründliche Auseinandersetzung mit dem Unternehmen im Vorfeld des Bewerbungsgespräches. Vielleicht überzeugt ein Kandidat mit eigenen Ideen, die er sich für die Firma überlegt hat?

Die undankbare Aufgabe der Absage

Wenn am Ende die Entscheidung für einen Kandidaten gefallen ist, müssen Sie dem anderen absagen, was immer unangenehm ist. Tun Sie dies in jedem Fall wertschätzend und freundlich. Gute Arbeitskräfte sind rar. Halten Sie den Kontakt zum Kandidaten weiterhin über berufliche Netzwerke aufrecht und fragen Sie, ob Sie die Bewerbungsunterlagen gegebenenfalls in Ihrem Talentpool speichern dürfen, falls sich eines Tages eine neue Option ergibt.

  • Basel
  • Luzern
  • Schwyz
  • Uri
  • Obwalden
  • Nidwalden
  • Zug
  • Aargau
  • Zürich
  • Bern
  • Schaffhausen
  • Thurgau
  • St.Gallen
  • Glarus
  • Graubünden
  • Appenzell
  • Freiburg
  • Solothurn
  • Wallis
Hier finden Sie die Liste unserer Einsatzgsgebiete.